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HISTU - Hypermediales Informationssystem der Technischen Universität Wien

HISTU ist die erste große eigenständige Entwicklung der FGI für ein modernes integriertes Internetsystem mit Datenbankanbindungen und Dokumentenverwaltung. Als HISTU im Sommer 1994 in Betrieb ging, war es das erste komplexe automatisierte Internet-Informationssystem dieser Größenordnung und gehört auch heute noch zu den umfangreichsten Datensammlungen Österreichs im Internet. Die mit HISTU gesammelten Erfahrungen einer automatisierten Dokumentenverwaltung haben dem FGI-Partnerunternehmen CoCo Software Engineering als Grundlage zur Entwicklung des Publikationssystems PERP gedient.

Zielsetzung:

Die wichtigsten Kriterien beim Aufbau eines universitären Informationssystems für die Technische Universität Wien waren:

  • Datenbestände aus den vier "Säulen" Institute, Personal, Lehre und Forschung sind in einem einheitlich aufbereiteten Informationssystem abzugleichen und miteinander zu vernetzen

  • Zur Auffindung von Informationen sind verschiedenen Zugangsmöglichkeiten vorzusehen

  • Die Erstellung des Informationssystems und die Aktualisierung der Daten soll möglichst automatisiert erfolgen

  • Die authorisierte Einbindung individuell erstellter Zusatzinformationen Benutzer (Institute, Universitätsverwaltung, ...) ist mit benutzerfreundlichen Tools zu ermöglichen



Die vier Säulen von HISTU

Die vier Säulen von HISTU

Herkunft der Daten - der HISTU Datenraum



Ausgangsbasis waren die TUWIS (Daten der TU-Verwaltung) und FODOK (Forschungsdokumentation des Außeninstituts)-Daten in Listenform, die in einem ersten Schritt nach ISO-Latin 1 übersetzt wurden und in der Folge in eine ORACLE-Datenbank importiert wurden. Ergänzend werden Daten (Emailadressen) aus den White-Pages der TU Wien bezogen.

Aus der ORACLE-Datenbank wurden mithilfe von Perl-Skripts die einzelnen Dokumente vollautomatisch erstellt. Auf diese Weise wurden ca.

  • 3300 Personen-Dokumente
  • 5300 Lehrveranstaltungs-Dokumente
  • 320 Instituts- und Abteilungs-Dokumente
  • 1400 Dokumente zu Forschungsprojekten
  • 380 Dokumente zu Arbeitschwerpunkte
  • 380 Studienplandokumente
  • 140 Hörsaaldokumente
erstellt.

Die Hypertextlinks wurden ebenso vollautomatisch erstellt, dabei wurden

  • Personen, soweit sie in den TUWIS-Daten gefunden wurden (Problem: teilweise unterschiedliche Schreibweise in FODOK und TUWIS)
  • Institute, Abteilungen und Fakultäten
  • Forschungs- und Arbeitschwerpunkte
  • Lehrveranstaltungen
  • Studienpläne
  • Hörsäle
verlinkt. Insgesamt ergaben dies:
  • ca. 11100 Dokumente mit ca. 19300 Links auf Personendokumente
  • ca. 10700 Dokumente mit ca. 13700 Links auf Instituts- und Abteilungsdokumente
  • ca. 1100 Dokumente mit ca. 3400 Links auf Forschungsschwerpunktdokumente
  • ca. 3200 Dokumente mit ca. 4000 Links auf Arbeitsschwerpunktdokumente
  • ca. 7100 Dokumente mit ca. 31200 Links auf Lehrveranstaltungsdokumente
  • ca. 3600 Dokumente mit ca. 11300 Links auf Studienplandokumente
  • ca. 1800 Dokumente mit ca. 3100 Links auf Hörsaaldokumente

Zugriff auf die Daten

Die Abfrage der ORACLE-Datenbanken erfolgt über SQL (Structured Query Language). Verwendet werden bei HISTU die SQL-Subsets DQL (Data Query Language) zum Abfragen der Datenbanken und DML (Data Manipulation Language) zum Eingeben und Überarbeiten von Daten.

Dies würde spezielle Kenntnisse erfordern, weshalb ein WWW-SQl Gateway entwickelt worden ist. Statt einzelne SQL-Statements am Client einzugeben, füllt der Benutzer ein WWW-Abfrageformular aus, das eine Anfrage an das WWW-SQL Gateway schickt. Dieses wandelt die vom WWW-Formular gesickte Anfrage in SQL um und startet die Anfrage an den ORACLE-Server. Die Antwort des Servers wird vom SQL-WWW Gateway in eine HTML-Seite umgewandelt und an den Browser der anfragenden Benutzers geschickt.

Da erfahrungsgemäß nur ein Bruchteil der Abfragemöglichkeiten genutzt werden, wurden von der FGI vereinfachte Abfrageformulare entwickelt, mit den 95 Prozent der in der Praxis gestellten Anfragen abgedeckt werden können. Für differenziertere Abfragen stehen jedoch weiterhin vollständige Abfrageformulare zur Verfügung.

Personalverzeichnis: Einfache Suchanfrage Komplexe Suchanfrage
Lehrveranstaltungsverzeichnis: Einfache Suchanfrage Komplexe Suchanfrage
Forschungsdokumentation: Einfache Suchanfrage Komplexe Suchanfrage
Mitteilungsblätter: Suche in den Texten Suche in den Stellenauschreibungen
Zugriff über Listen Liste der Fakultäten
Liste der Studienpläne

Weitere Informationen:

Das HISTU-Projekt
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